What's new in Version 4?

Version 4 ist der größte Schritt, den die Software gemacht hat. Wir haben viele Ideen und Vorschläge umgesetzt, so dass eine grundlegend erneuerte und stark verbesserte Software entstanden ist:

 

Neue Programmoberfläche

Die Gestaltung der bisherigen Programmupdates erfolgte, indem neue Funktionen in die vorhandenen Fenster eingebaut wurden. Das Programm ist gewissermaßen "gewachsen": immer mehr Buttons, Listen, Befehle wurden im Laufe der Zeit integriert. Zwar wurde auf diese Weise das gewohnte Bild beibehalten, Übersichtlichkeit und das allgemeine Erscheinungsbild entsprachen aber nicht mehr dem aktuellen Stand der Programmierkunst.

Wir haben uns daher mit Version 4 zu einem radikalen Neu-Design entschlossen. Die Oberfläche ist eine zentrale Toolbar, die immer im Vordergrund schwebt und von der aus die einzelnen Fenster aufgerufen werden. Dies ist erstens viel übersichtlicher, zweitens genügt es auch den grafischen Ansprüchen unserer Kundschaft, die ja vielfach im Gestaltungsbereich zu Hause ist. Drittens ermöglicht das neue modulare System auch in Zukunft immer weitere Module innerhalb der vorhandenen Struktur.

 

Ca. 50 neue Farbsysteme

Viele Farbsysteme wurden neu vermessen, darunter nicht nur exotische Namen wie AL-JAZEERA aus Saudi Arabien (was auf eine Softwareentwicklung für AL-JAZEERA zurückgeht), sondern auch die zweite Version des ALSECCO systems, FAUST Color Mix (Praktiker), Thyssen-Krupp ReflectionsOne und andere. Ständig vermessen wir weitere Systeme, die dann auf der Supportseite kostenlos bereitgehalten werden.

 

Stark verbesserter gedruckter CMYK-Farbatlas, stark verbesserte CMYK-Datenbasis

Der der Software beigefügte gedruckte Atlas hatte auch bisher eine gute Druckqualität. Aber er wies auch Nachteile auf, die mit dem jetzt beigelegten Atlas behoben werden:

Mit der Qualität des vermessenen und beigelegten CMYK Atlasses steht und fällt die Qualität weitere Bereiche des DIGITALEN FARBATLAS.
Das neue Buch stellen wir nicht selbst her, sondern wir beziehen es vom Berliner Repro-Fachbetrieb satzinform.

 

Konsistentes Ergebnis für CMYK > Farbe > CMYK

Eine Sache haben wir in der Vergangenheit nicht so gern zugegeben: Berechnungen der Form CMYK-->Farbe-->CMYK ergaben nicht das Ausgangs-CMYK. Der Grund: Die CMYK-Datenbasis für Berechnungen der Form Farbe --> CMYK entstammte dem mitgelieferten Atlas. Die Datenbasis für Berechnungen CMYK --> Vergleichsfarbe stammte aber nicht aus dem mitgelieferten Atlas, da dieser hierfür zu viele CMYK Lücken aufwies.

Dies ist jetzt anders. Der mitgelieferte Atlas (handinhandbuch cmyk) weist keine Lücken mehr auf, sondern umfasst den kompletten CMYK-Farbraum und kann somit für alle CMYK Vorgaben genutzt werden. Eine Berechnung der Form CMYK-->Farbe-->CMYK ergibt nun das Ausgangs-CMYK.

 

Nächste Farbe: nun auch Vergleichslisten System > System

Über den Button "Alle Farben vergleichen" können Sie vollständige Vergleichslisten nun auch zwischen Farbsystemen erzeugen: "Wie lauten die HKS3000plus Entsprechungen für alle RAL-Farben?" "Welches sind die korrekten ORAFOL-Folien für alle Brillux Lacke?". Das Ergebnis wird mit der jeweiligen Übereinstimmungsbewertung in eine Textdatei geschrieben.

Bisher war der Komplettvergleich nur in Richtung "Alle Farben in CMYK" oder "Alle Farben in RGB" möglich.

 

Nächste Farbe: CMYK mit und ohne Schwarzanteil

Während Graukomponenten im Auflagendruck aus Kostengründen und Gründen der Farbstabilität möglichst mit Schwarz gedruckt werden sollten (Unbuntaufbau), ist bei möglichst natürlichen Farbtönen oft auch gewünscht, diese ohne Schwarzanteil zu drucken. Der Button "Schwarzerzeugung" ermöglicht beide Alternativen.

 

Farbharmonie jetzt auch auf CMYK Basis

Das Farbharmoniefenster bietet alle Harmonieberechnungen jetzt auch im CMYK Farbraum an. Wichtig für die Druckvorstufe!

 

Was ergänzt CMYK 60 30 10 0 komplementär?

 

RGB Tabellen als eigene Farbsysteme

Auch in der Vorgängerversion konnte man eigene Farbtabellen als neue Farbsysteme integrieren: Wer aber verfügt über Farbdaten im CIELab-Format? Daher haben Sie nun die Möglichkeit, auch RGB-Farblisten in alle Funktionen der Software aufzunehmen. Dies ist äußerst praktisch und eröffnet vielerlei Anwendungen für Ihre eigenen Farbtöne. Berechnen Sie Vergleichsfarben und Harmonien, zeigen Sie die RGB-Farben in 3D, usw. – kurz: machen Sie alles mit Ihren eigenen Farblisten, was im DIGITALEN FARBATLAS möglich ist.

Weitere Informationen

Berechnung von Farbübergängen

Das Farbharmoniefenster bietet jetzt auch die Berechnung von beliebig vielen Zwischenfarben zwischen zwei Farbtönen. Auch diese Berechnung geschieht, wie alle Harmonieberechnungen, auf CIELAB Basis und ist daher sehr viel besser, da empfindungsgerechter, als wenn man einfach die Zwischenstufen der RGB-, CMYK- oder HSB-Farbwerte berechnet.

 

Welche Farbtöne liegen zwischen zwei anderen?
Diese Berechnung steht für alle Farbsysteme und Farbmodelle zur Verfügung – hier werden RGB-Farben berechnet.

 

 

Farbbereich: Eingrenzung von Teilbereichen innerhalb von Farbsystemen

Bei großen Farbsystemen ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten. In Wahrheit arbeitet man nur mit kleinen Teilbereichen, z.B. den Pastelltönen. Mit dem neuen Fenster Farbbereich haben Sie die Möglichkeit, einen bestimmten Bereich innerhalb des Farbsystems nach Farbton, Helligkeit und Sättigung einzugrenzen und diesen als neues Farbsystem abzuspeichern.

 

Praktisch: in diesem Fenster definieren Sie die für Sie relevanten Farben aus Farbsystemen.

 

3D Farbraum: Navigation durch Farbsysteme in 3D

Hier werfen Sie einen Blick in die Zukunft der Farbgestaltung am PC. Die dreidimensionale Darstellung ermöglicht ein bisher ungekanntes Maß an Übersichtlichkeit, auch großen Farbsystemen. Per 3D-Navigation, gewissermaßen als "Raumfahrer", können Sie Farbbereiche untersuchen, Farben wählen, Harmonien sehen, Grenzen, Mängel und Vorteile von Farbsystemen aufzeigen.

Das Tool ist eindrucksvoll, und es beantwortet weniger direkt, dafür viel tiefer die praktischen Fragestellungen der Maler, Drucker und Architekten, denn es ermöglicht ein spielerisches, intuitives Erkennen von Farbsystematik. Der Aufbau des Farbraums und die Theorie der Farbharmonien wird auf einen Blick, ohne lange Erläuterung, klar. Lücken und Häufungen in Farbsystemen sieht man sofort, man erkennt die Möglichkeiten. Das Fenster bewirkt Lerneffekte, die auch der Anwendung von Farbe in Ihrer Praxis zu Gute kommen werden.

 

Easy Matching: Kinderleichtes Abmustern von Farbvorlagen am Bildschirm

Haben Sie schon einmal versucht, ein Farbmuster auf dem Bildschirm möglichst exakt nachzustellen? Sie sorgen für gute Lichtverhältnisse, klemmen das Farbmuster an den Monitor,... und dann? Dies ist (bzw. war bislang) gar nicht so einfach: Manche suchen CMYKs heraus und wandeln diese in RGB, andere arbeiten mit RGB-Eingaben, z.B. in Powerpoint und dritte verwenden Photoshop und die HSB-Eingabe.

Mit dem EasyMatching Fenster geht es sehr einfach: Sie können hiermit sehr effizient Farben am Bildschirm abmustern. Hinter dem Fenster verbirgt sich unser ganzes Know-How über Farbmanagement, Farbwahrnehmung und Softwareergonomie – dabei (nein: gerade deshalb) hat es nicht einmal Bedienelemente!

 

Stark verbesserte pdf-Testdateien

Die Testdateien stehen jetzt zu allen Farbsystemen zur Verfügung. Sie enthalten alle Farben des jeweiligen Systems in der sRGB-Optimierung.

Neu ist, dass die Farben jetzt in übersichtlicher Form im DIN-Format zusammengefasst wurden. Kleinere Farbsysteme sind im A4 Format aufbereitet, größere Systeme auf einer oder mehreren A3 Seiten. PDF-Dateien können beliebig skaliert werden, sie können also sehr gut ausgedruckt und abgeheftet oder als Großformat-Farbreferenz an die Wand gebracht werden.

Hiermit steht dem Anwender also eine übersichtliche und sehr preiswerte Farbreferenz für alle unterstützten Farbsysteme zur Verfügung. Die pdf-Farben wurden bestmöglich in sRGB aus den Spektraldaten erzeugt, die Genauigkeit der Farbfelder in der Monitor- oder Druckerdarstellung ist gut, aber natürlich nicht vergleichbar mit Original-Farbmustern der Hersteller.

 

pdf-Farbatlas für Pastelltöne

Zusätzlich zu den vier PDF-Dateien, die den RGB- und CMYK-Farbraum vollständig abdecken (jeweils als Einzelseiten und in Form montierter Druckbögen), liefern wir nun weitere pdf-Daten mit, die den hellen Pastellbereich mit geringerer RGB-Schrittweite durchlaufen. Diese feinere Auflösung ist sinnvoll, da unser Auge bei hellen Farbtönen weitaus empfindlicher für Farbschwankungen ist als in dunklen Bereichen. Mit anderen Worten: eine Veränderung des Rotwertes um 5 hat bei sehr hellen Farben deutliche Auswirkung, bei dunklen Farbtönen nicht.

Mit dieser Datei können Sie helle Farbtöne am eigenen Drucker abmustern.

 

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