Farbharmonien Welche Farben passen harmonisch zur Ausgangsfarbe? "Gar keine" oder "alle" sind berechtigte Antworten auf die o.g. Frage. Neben dem allgemeinen Hinweis, dass sich über Geschmack nicht streiten lasse und ergo jede Kombination dem Urteil des Anwenders überlassen werden müsse (was im Fenster "Visuelle Farbstimmung" seine Entsprechung findet), gibt es doch alte Regeln mit allgemeingültigem Charakter, nach denen Farben als harmonisch angenommen werden dürfen. Das Programm ermittelt die nachstehenden Farbharmonien und -Variationen.
Das Harmonie-Gesamtfenster.
Mit den Buttons unten links können einzelne Harmonien ausgeblendet
werden.
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Der Komplementärkontrast (Bunttonkontrast) Eine alte Regel nach Johannes Itten und Wilhelm Ostwald besagt, dass Farben dann harmonisch zueinander passen, wenn sie sich insgesamt zu Unbunt (Grau) vermischen. Die Regel basiert auf dem psychologischen Grundsatz, dass der Mensch Spannungen als unangenehm empfindet und durch Gegenreize auszugleichen sucht. Niemand könnte es besser ausdrücken als...
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Die Helligkeitsvariation eignet sich nicht nur zum Aufinden geeigneter Ergänzungen mit dem Ziel einer harmonischen Komposition, sondern auch, um eine andere (hellere/leichtere oder dunklere/schwerere) Variante derselben Grundaussage zu finden. In der Architektur ist es z.B. üblich, Sockelflächen durch geringere Helligkeit zu akzentuieren und auf diese Weise die Solidität zu unterstreichen. |
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Die Sättigungsvariation (Qualitätskontrast) Mit mehreren Stufen der Sättigungsvariation erreichen Sie eine Farbentwicklung, die in der maximalen Intensität derselben Grundaussage gipfelt – eine Steigerung, der durchaus eine gewisse Dramatik innewohnt. |
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Die Farbentwicklung (Farbübergang) Diese Funktion berechnet einen gleichmäßigen Übergang zwischen zwei beliebigen Farbtönen, seien diese komplementär, unterschiedlich hell, unterschiedlich gesättigt – oder alles gleichzeitig. |
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CIELAB-Harmonien – ein entscheidender Qualitätsvorteil
Die mit DIGITALEN FARBATLAS berechneten Farbharmonien sind weitaus harmonischer als die Farbharmonien, die in anderen, auch sehr professionellen Softwareprodukten berechnet werden. Hier finden Sie eine ausführliche Begründung.
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